Weltstillwoche 2013

Das diesjährige Thema der Weltstillwoche 2013 lautet:

Stillen unterstützen – Mütter in den Mittelpunkt

(breastfeeding support – close to mothers)

Auch, wenn Mütter nach der Geburt einen guten Stillstart hatten, passiert es viel zu häufig, dass sich die Rate der gestillten und insbesondere voll gestillten Kinder rasant verringert innerhalb der ersten Wochen und Monate. Das passiert insbesondere in den Zeiträumen, wo die Mutter keinen Kontakt mehr hat zur Hebamme oder zu anderen Ansprechpartnern im Gesundheitssystem. Es passiert, wenn die Unterstützung fehlt im familären Kreis, in den Kliniken und Kinderarztpraxen, am Arbeitsplatz oder in einem ablehnenden kulturellen und sozialen Umfeld. Am Wichtigsten und am Nötigsten ist die Unterstützung der Mutter in dem Moment, wenn sie und ihr Baby von Krankheit, Bedrohungen im häuslichen und alltäglichen Umfeld und von eingreifenden familiären Schwierigkeiten betroffen sind.

Jeder von uns kann ein kleiner, hilfreicher Teil sein, diejenige Mutter darin zu  unterstützen, der es ein tiefes inneres Bedürfnis ist und ein mütterliches Ziel mit ihrer Fähigkeit ihr eigenes Kind zu stillen und mit Muttermilch zu versorgen!

Ich bin als Hebamme und Stillberaterin dankbar und zutiefst berührt von dem diesjährigen Thema, weil es meine professionellen Erfahrungen bestätigt und erhellt: wenn junge Mütter sich verstanden und begleitet fühlen in ihren Erfahrungen, Emotionen und Informationsbedürfnissen, können sie ihr Elterndasein geniessen und entwickeln. Dazu gehört auch und insbesondere die frühzeitige und umfassende Unterstützung des Stillens.

Die Mütter stehen bei mir immer schon im Mittelpunkt. Die Unterstützung des Stillens ist und bleibt meine grösste professionelle Leidenschaft.

As  Anne Batterjee from WABA notes: „Fifty six years ago, seven breastfeeding mothers came together and realized that their abilities to breastfeed their own infants came from being provided with information, education and emotional support from each other. That so many other mothers who longed to breastfeed could be enabled to do so if only those around them, their Peers, had the knowledge and skills to be supportive. La Leche League International was launched, and Mother to Mother support was born… Women’s social networks have major impact on their health related decisions. Women are often drawn to other women with whom they share life experiences, especially when those experiences relate to parenting. When new mothers have someone who can understand and identify with their experiences, they can better enjoy and cope with parenthood. A peer counselor is an invaluable partner with mothers in their journey through parenthood, helping them gain confidence in their ability to breastfeed. Peer Counselors model the idea of seeking information from others, which will help moms realize that the breastfeeding journey is a learning process for us all…“.

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Über ihesse

Inken Hesse, Hebamme & Stillberaterin, IBCLC
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